Allen Unkenrufen zum Trotz ist Netzwerken eine wichtige Möglichkeit sich auszutauschen und neue Ideen zu generieren. Mir ist es ein wichtiges Anliegen und ich freue mich über jede Anregung, jedes persönliche Gespräch und jeden Austausch von Meinungen und Erfahrungen.

Mein persönlicher Fokus liegt auf dem Thema Frauen in der Musik, mit dem Ziel der Unterstützung von Musikerinnen, Dirigentinnen und Komponistinnen im hier und jetzt. Aber nicht allein der Musik gilt mein Interesse. Geschlechtergerechtigkeit, Diversität und Offenheit gegenüber Neuem und Andersdenkenden ist eine Forderung, die auf allen Ebenen unserer Gesellschaft verwirklicht werden muss.

Konferenz 20.-22. März 2020
„Und sie komponieren, dirigieren doch!"

Diversity in Music – Komponistinnen und Dirigentinnen im Musikleben heute

Gibt es wirklich so wenige Komponistinnen, die Werke für große Chöre und Orchester geschrieben haben? Oder ist das nur ein Argument, um die Musik von Frauen nicht aufzuführen? Auch das Argument „mangelnder Qualität“ oder „das Gute setzt sich durch“ erscheint angesichts eines engen Kanons an immer wieder Gleichem kaum mehr haltbar. Gerade die Alte-Musik-Szene hat den Beweis erbracht, dass unzählige Werke in den Archiven schlummern, die mit großer Begeisterung wiederentdeckt werden.

„Ich darf von der Personenfrage nicht scheiden, ohne für das weibliche Geschlecht gleiches Recht auf künstlerische Bildung, auf freie Bahn zu höchster Vollendung soweit Wille und Vermögen reichen, zu fordern ... wir können den Frauen weder Lehrertum noch Konzertsaal verschliessen ... Wir müssen das Recht der Frauen auf unbeschränkte Bildung erkennen und unsre Pflicht auch gegen sie vollständig erfüllen.“ (A.B. Marx, Die Musik des 19. Jahrhunderts und ihre Pflege. Methode der Musik, Leipzig 1855, zitiert nach: Michael Rosie. Sozialgeschichte des privaten Musiklehrers vom 17. zum 19. Jahrhundert, Wolfenbüttel 1987, S. 229)

Fußballoratorium

So, 25.08.2019, Philharmonie im Gasteig, 19 Uhr

Moritz Eggert Die Tiefe des Raumes. Ein Fußballoratorium
für großes Orchester, vier Solistinnen und Solisten, gemischten Chor und drei Sprecher (eine Komposition im Auftrag des Kulturprogramms der FIFA 2006)
Michael Klaus, Libretto (Münchner Erstaufführun)